Der Verkehr zwischen Heudeber und Derenburg rollt seit gestern Mittag wieder. Ein weiteres saniertes Teilstück der Kreisstraße ist freigegeben worden.

Heudeber l Langsam aber sicher wird aus einer ehemaligen Buckelpiste eine Landstraße. Gestern Mittag wurde der dritte Teilabschnitt der Kreisstraße zwischen Heudeber und Derenburg nach erfolgreichem Ausbau wieder für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten waren erforderlich, da die Fahrbahnverhältnisse nicht den heutigen Ansprüchen an die Verkehrssicherheit einer Kreisstraße entsprechen.

Die alte Fahrbahnoberfläche ist im Mittel nur 4,90 m breit, hat eine unzureichende Entwässerung und keine ausreichende Tragfähigkeit. Nach dem Umbau ist die Fahrbahn nun 6,5 Meter breit, außerdem wurde parallel zur Straße ein 2,25 Meter breiter Rad-/Gehweg gebaut. Die Bauzeit betrug etwas mehr als zwei Monate, informierten die Experten.

Der jetzt fertiggestellte 850 Meter lange Teilabschnitt hat 570000 Euro gekostet. 80 Prozent der Summe wurden gefördert.

Die Fahrbahnmarkierung kann witterungsbedingt nicht mehr in diesem Jahr ausgeführt werden. Sie soll bis Ende April realisiert sein.

"Je nach Kassenlage könnte die Straße bis 2013 endgültig ausgebaut sein", hofft Herbert Hübe, der zuständige Amtsleiter der Kreisverwaltung. Geplant sei dabei auch, die Einmündung nach Danstedt baulich zu verändern.