Nach Wernigerodes Ringern und Skispringern haben nun die Fußballer von Germania Wernigerode den Schritt gewagt, ihre Sportstätte in eigener Regie zu bewirtschaften. Von einem Kunstrasen auf dem Kohlgarten versprechen sie sich nicht nur endlich witterungsunabhängige Trainings- und Wettkampfbedingungen, sondern auch einen Schub für ihren Sport. Denn der hat nicht nur mit sinkender Bevölkerungszahl zu kämpfen, sondern auch mit der Konkurrenz erfolgreicher Hallensportarten wie Unihockey und Handball. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass der Vertrag so kurz vor Weihnachten unterschrieben wurde - quasi als vorzeitige Bescherung. Nun heißt es allerdings wieder warten. Nicht auf\'s Christkind, sondern auf das Fördergeld aus Magdeburg.