Straße, Mauern und Bach an der B 27 in Elbingerode nehmen Gestalt an. Es gibt Vorlauf, aber auch Verzögerungen durch Munitionsfunde. Bis zum 16. Januar ruht der Bau.

Elbingerode l Eine Ampel weniger, eine schon sichtbare Verschönerung des ganzen Ortsausgangsbereiches nach Rübeland und im Gegensatz zu den letzten Wochen mit vielen Bauleuten keinerlei Bewegung - dies Bild bietet derzeit die Großbaustelle der Stadt Oberharz an der B 27. Still ruht der Bau?

"Ja, wir haben Betriebsferien, bis 16. Januar noch", informiert der Bauleitende Polier der Umwelt- und Wasserbaufirma für den Abschnitt am Ortsrand, Bernd Heindorf (Wernigerode). Deshalb sei die Baustelle für den Jahreswechsel gesichert worden. Den Winterdienst übernehme die Straßenmeisterei.

Was den Stand des Ausbaus der Straße mit künftigem Kreisel unter der Gesamtbauleitung von Jens Marnitz (Hasselfelde) betrifft, verweist der Polier auf Fortschritte. Beim Straßenbau sei ein Vorsprung herausgearbeitet worden. Auf rund 200 Metern fehle nur noch die letzte Deckschicht. Dafür gebe es durch die mehrfachen Munitionsfunde im Graben (wir berichteten) Verzögerungen bei den Arbeiten am Bachlauf. Meist seien Panzergranaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die es sicher zu entsorgen galt, so Heindorf. Die gefährlichen Funde beeinflussten aber den technologischen Ablauf der Erdarbeiten, weil vorsichtiger, zeitraubender zu Werke gegangen werden musste. Im Januar werde ein neuer Bauzeitenplan erstellt, der Gesamtplan aber stehe.

Ein großes Lob spricht Bernd Heindorf den Anwohnern für ihr Verständnis aus. "Wenn es Probleme gab, wurden die auch schnell abgesprochen und geklärt", so der Polier aus Erfahrung. Das wünsche er sich auch für die Arbeiten im neuen Jahr. Dann werde der Straßenbau fortgesetzt. Parallel entsteht dann im zweiten Bauabschnitt langsam auch der Kreisel.

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