Ackendorf/GroßSantersleben l Saniert und verbreitert wird ab Ende September die Kreisstraße K1158 zwischen Ackendorf und Groß Santersleben. Das bestätigte gestern Wilfried Tremmel vom Eigenbetrieb Straßenbau und -unterhaltung des Landkreises Börde.

"Wir sperren komplett, damit die Bauarbeiten möglichst schnell über die Bühne gehen können und die Beeinträchtigungen zwischen Haldensleben und dem Elbepark in einem zumutbaren zeitlichen Rahmen bleiben."
Wilfried Tremmel vom Eigenbetrieb Straßenbau des Landkreises

Die bereits erfolgten Baumfällarbeiten entlang des etwa 3,3 Kilometer langen Kreisstraßenabschnitts zwischen den Verkehrskreiseln von Ackendorf und Groß Santersleben hatten es bereits angekündigt. Ab Ende September sollen die Bagger rollen und die Holperpiste endlich in eine moderne Ortsverbindungsstraße verwandeln.

Fertigstellung soll noch vor dem Wintereinbruch erfolgen

"Zurzeit befinden wir uns in der Ausschreibung der zu vergebenden Bauleistungen", erklärte Tremmel. Anfang September soll der Auftrag vergeben werden.

Mit Beginn der Bauarbeiten Ende September wird der Abschnitt der Kreisstraße voll gesperrt. Umleitungen wird das Straßenverkehrsamt des Landkreises rechtzeitig bekannt geben.

"Wir sperren komplett, damit die Bauarbeiten möglichst schnell über die Bühne gehen können und die Beeinträchtigungen für die stark befahrene Verbindungsstraße zwischen Haldensleben und dem Elbepark in einem zumutbaren zeitlichen Rahmen bleiben. Wir wollen vor dem Wintereinbruch fertig sein, geplant ist die Fertigstellung Anfang Dezember", unterstrich Tremmel.

Die beiden Kreisel bleiben von der Sperrung unberührt und sind in alle anderen Richtungen passierbar.

Der Zustand des Kreisstraßenabschnitts ist seit Jahren schlecht. Das für Landstraßen zulässige Tempo hat wohl kaum ein vernünftiger Autofahrer erreicht. "Der Unterhaltungsaufwand der Straßenmeisterei war enorm gewesen", berichtete Tremmel. Ständige Flickereien und abgefahrene Randbereiche standen auf der Tagesordnung.

Fahrbahn wird einen halben Meter breiter ausgebaut

Mit dem Ausbau wird nun die Fahrbahn von bisher 5,50 Metern auf sechs Meter verbreitert und erhält eine neue Bitumenschicht. Auch die Bankette (Randbereiche an der Fahrbahn /.d.Red.) werden erneuert. Die Stümpfe der gefällten Bäume werden noch entfernt. In Abstimmung mit der Umweltbehörde des Landkreises sind Tremmel zufolge Ersatzpflanzungen junger Bäume vorgesehen.

Die bisher veranschlagten Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. 80 Prozent dieser Kosten fördert das Land Sachsen-Anhalt mit Mitteln aus dem so genannten Entflechtungsgesetz (EFG), den Rest zahlt der Landkreis. Die Baumaßnahme liegt federführend in den Händen des Eigenbetriebs Straßenbau.