Farsleben l Es hatte etwas Anheimelndes, als der große Kachelofen mit Holz und Kohle angefeuert wurde. Nur kurze Zeit später hüllte mollige Wärme den Festraum auf Webers Hof ein. Ein deutliches "Signal" dafür, dass in dieser kalten Jahreszeit erneut eine Veranstaltung ins Haus stand. Und es war nicht irgendeine, sondern die letzte Veranstaltung in diesem Jahr, zu der das Seniorenteam des traditionsreichen Hofes gestern Nachmittag eingeladen hatte.

Unumstrittene Hauptperson, weil in ungezählten Rollen zu erleben, war Rolf Knackmuß. Neben vielen anderen fleißigen Helfern war er derjenige, der der Weihnachtsfeier der Senioren das Gesicht gab.

Wie der umtriebige Farsleber verriet, fühlte er sich in all seinen Rollen pudelwohl - als Ortsbürgermeister, als (Mit)Organisator und nicht zuletzt als der Weihnachtsmann. Der zweite Mann in dieser so frauenträchtigen Runde war Reinhard Mewes. Er verriet, dass mit der Weihnachtsfeier sich ein kurzweiliges Jahr seinem Ende neigt, "wobei sich die etwas ältere Generation in Farsleben nicht nur zur Adventszeit gut aufgehoben fühlt". So ließ der Mann wissen, dass sich die Senioren regelmäßig jeden Monat zum Kaffeenachmittag treffen. Damit ist das kulturelle Leben aber nicht "ausgereizt". Alle 14 Tage gibt es den sogenannten "Spiele-Nachmittag", wo dem Kartenspiel gefrönt wird. Noch in bester Erinnerung ist bei allen Senioren das Sommerfest, wird noch immer über die Fahrt zum Kürbisfest nach Kleistow geschwärmt.

Gestern aber war ab 14 Uhr Weihnachten angesagt - die Tische waren festlich eingedeckt, erklangen Weihnachtslieder, führten die Mädchen und Jungen der Maxi- und der Zwergengruppe der Kita "Weinbergstrolche" ein kleines Weihnachtsprogramm auf. Danach gab sich der Weihnachtsmann die Ehre.

Das letzte Wort an einem durchweg gelungenen Nachmittag aber hatte ein Bauchredner, der den weiten Weg aus dem Harz nicht scheute.

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