Weihnachten in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität hat eine lange Tradition. Für den Besuch des Knecht Ruprecht haben sich die Senioren sogar in der Aula der Sekundarschule eingemietet.

Barleben l Der große Raum in der Aula war nötig, um allen Senioren genügend Platz einzuräumen und auch ausreichend Platz für bunte Darbietungen zu schaffen. "Der Zuspruch von 129 Senioren hat uns gefreut", sagt Margitta Pape, Leiterin der Begegnungsstätte, "besonders, weil Weihnachten eine Zeit der Freude und Besinnlichkeit ist, freuen wir uns über die vielen Anmeldungen." Mit viel Eifer wurde die Feier also von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volkssolidarität vorbereitet, fünf Frauen und zwei Männer kümmerten sich um die Tischdekoration, deckten die Kaffeetafel ein. "Andere Damen hatten einen besonderen Auftrag erhalten", sagt Margitta Pape, "sie durften 130 Weihnachtspäckchen verschnüren."

Die Geschenke waren aber nicht das Allerwichtigste dieser Feier. Gern wird vor allem an so einem Nachmittag die Unterhaltung genossen. Und da hatten sich die Senioren selbst ein paar Gedanken gemacht, innerhalb ihrer Tanzgruppe hübsche Tänze einstudiert, die sie dann aufs Parkett legten. Außerdem wurden viele Lieder gesungen und so mancher Gast stimmte bei den bekannten Weisen mit ein.

Doch auch die Jugend zeigte, dass sie eine Menge zu bieten hat. Die Voltigiergruppe der SG Motor Barleben wusste, wie sie die Senioren begeistern kann, nämlich mit Anmut und Grazie.

Am Ende kam dann doch der Weihnachtsmann. Und auch wenn die Beschenkten nicht mehr zu den Jüngsten gehören, so erlagen auch sie dem Zauber des alten Mannes und ihre Augen leuchteten.

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