Nach mehrwöchiger Bauzeit konnte am Mittwoch der Radweg zwischen dem Elbedorf Heinrichsberg und seinem etwas außerhalb der Gemeinde gelegenen Friedhof freigegeben werden.

Heinrichsberg l Besonders für die älteren Heinrichsberger ist der neue Radweg ein Segen. Viele nutzen das Fahrrad, um zum Friedhof zu gelangen und dort die Gräber der Angehörigen zu pflegen. Das ist jetzt gefahrlos möglich, da der neue Radweg in einem gebührenden Abstand zur gut frequentierten Straße verläuft.

Zahlreiche Heinrichsberger waren am Mittwoch zum "Scherenschnitt" gekommen, der den etwa einen Kilometer langen Radweg offiziell zur Nutzung freigab. Beim Durchschneiden des Bandes unterstützte Günther Klatt, der tags zuvor seinen 86. Geburtstag gefeiert hatte, Bürgermeisterin Bettina Seidewitz. Dann setzte sich der Fahrradkonvoi in Bewegung, um die neue Trasse zu testen.

"Bei den Baukosten sind wir knapp unter der veranschlagten Summe geblieben", konnte Bettina Seidewitz eine erfreuliche Mitteilung machen. Die Kosten liegen bei etwas über 200000 Euro. Die Trasse für den Radweg wurde von den Tiefbauarbeitern zunächst ausgekoffert, danach eine Schottertragschicht eingebaut und mit Beton stabilisiert. Eine Bitumendecke sorgt für ein leichtes Rollen der Fahrräder. Während der Bauarbeiten ist auch ein Elektrokabel entlang der Trasse verlegt worden. "Damit bekommt der Friedhof endlich einen Elektroanschluss", teilte die Bürgermeisterin mit. Das sei besonders in Hinblick auf die geplanten Arbeiten an der Trauerhalle wichtig.

Nach der kleinen Ehrenrunde wurde die offizielle Freigabe noch mit einem Gläschen Sekt und einer Gulaschsuppe im Kulturraum der Gemeinde gebührend gefeiert. Jetzt hoffen die Bürger der Doppelgemeinde Loitsche-Heinrichsberg, dass auch der geplante Radweg zwischen Loitsche und Rogätz bald realisiert wird.