Es duftete in den Fluren nach Waffeln und aus den Klassenzimmern klangen Hammerschläge. Die Leibniz-Schule beendete das Kalenderjahr mit einem Weihnachtsprojekt.

Wolmirstedt l "Dieses Weihnachtsprojekt am letzten Schultag vor den Ferien hat bei uns eine lange Tradition", sagt Lehrerin Gerhild Schmidt. Die Kinder wechseln etwa im Stundentakt die Klassenräume und können auf diese Weise alle Angebote nutzen. Wer bis dahin noch keine Weihnachtsgeschenke hat, kann sich darauf verlassen, dass es innerhalb des Projekttages ganz bestimmt genug Angebote gibt, selbst welche zu basteln. Victor Hahn hat mit Tusche eine ägyptische Totenmaske auf Bambus gemalt. "Mal sehen, ob ich sie verschenke", sagt er. Darüber hat der Elfjährige noch gar nicht nachgedacht.

Andere Leibniz-Schüler basteln Jahreszeitenkalender, Grußkarten oder hauen aus Speckstein Kettenanhänger.

"Unsere Kinder sind begeisterte Spieler", hat Gerhild Schmidt festgestellt. In den Räumen, wo Gesellschaftsspiele angeboten wurden, setzten sich die Kinder fest und waren kaum bereit, diesen Raum nach der vereinbarten Stunde wieder herzugeben. Auch Knobeleien stehen hoch im Kurs.

Der Höhepunkt des Weihnachtsprojektes ist jedoch die Weihnachtsvorstellung. Die beendet den Tag, gleichzeitig das kalendarische Schuljahr und stimmt auf die Weihnachtszeit ein.

"In jedem Jahr studieren unsere Schüler ein Stück ein", sagt Gerhild Schmidt. Mittwoch brachten die fünften bis siebten Klassen den "Streit der Adventskerzen" auf die Bühne. Dann folgte noch eine Überraschungsshow. Die Klasse 7a inszenierte in Eigenregie "Das Super-Keks-Talent". Hier zeigte jeder, was in ihm verborgen ist, besonders Max Christian Müller glänzte mit Gesang, Gitarrenspiel und Sandmalerei. Für alle Aufführungen gab es heftigen Applaus.

Bilder