Wolmirstedt l "Die Sternsinger kommen!" so heißt es am 5. Januar in der Pfarrgemeinde St. Josef. Mit dem Kreidezeichen "20*C+M+B+12" bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen "Christus segne dieses Haus" zu den Menschen in Wolmirstedt. Sie sammeln an diesem Tag für Not leidende Kinder in aller Welt.

Wie aus der Pfarrgemeinde zu erfahren war, können vorher auch Wünsche geäußert werden. Das heißt, wer den Besuch der Sternsinger wünscht, der kann sich unter der Rufnummer (039201) 27642 bei Jürgen Bednorz melden. Es ist über die Jahre bereits zu einer guten Tradition geworden, dass die Sternsinger ihren Rundgang im Wolmirstedter Rathaus beginnen. Das heißt, am 5. Januar erheben sie um 9 Uhr hier ihre Stimme und schreiben den Segen an die Haustür.

Mit dem Leitwort "Klopft an Türen, pocht auf Rechte!" wollen die Sternsinger diesmal deutlich machen, dass die Rechte von Kindern überall auf der Welt respektiert und unterstützt werden müssen. Wie Jürgen Bednorz gegenüber der Volksstimme verlauten ließ, setzen sich auch die Wolmirstedter Sternsinger dafür ein, dass Erwachsene und Politiker die Rechte der Kinder schützen. Nikaragua ist das Beispielland der Aktion 2012.

Bereits 1959 wurde die Aktion erstmals bundesweit gestartet, die sich über die Jahre zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelte, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion über 2100 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.