Barleben. Barlebens Gemeinderäte nahmen auf ihrer Oktober-Sitzung eine Information zum beabsichtigen Ausbau der sogenannten Ladestraße als Teilabschnitt der Bahnhofstraße entgegen. Die Ortschaftsräte hatten im August entschieden, für die Befestigung der Fahrbahnoberfläche vorhandenes Granitpflaster wiederzuverwenden und gebrauchtes Großsteinpflaster dazu zu kaufen. Die Mehrheit der Ortschaftsräte gab dem Mischverhältnis aus alten und neuen Natursteinen den Vorzug, weil der Preisunterschied zwischen dieser und der Asphaltvariante nicht allzu gravierend ausfällt. Für sie war am Ende die Standzeit der rekonstruierten Straße ausschlaggebend. Und die fällt bei Naturstein deutlich länger aus als bei Asphalt. Mit dem grundhaften Ausbau der Ladestraße soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Im Haushaltsplan wurde dafür eine Ausgaberest in Höhe von 51 000 Euro gebildet. Für den Fahrbahnbelag sind Gesamtkosten von 392 000 Euro veranschlagt. Zeitnot für den Ausbau dieser innerörtlichen Verkehrsverbindung besteht eigentlich nicht. Der Barleber Ortsbürgermeister Horst Blume wies im August daraufhin, dass die Ladestraße erst nach Umverlegung der Burgenser Straße durch die fortschreitende Kiesgewinnung gebraucht wird. Der schwere Verkehr (landwirtschaftliche Fahrzeuge) soll dann über die Ladestraße zum Breiteweg geführt werden. Dort wird die Einmündung zu ungunsten des Friedhofes aufgeweitet. Die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Schnittstellenprogramm des Landes für den ÖPNV für diese Maßnahme war abschlägig beschieden worden.