Schon zum 27. Mal luden die Colbitzer Heideläufer zu ihrem traditionellen Kehrauslauf ein. Bei der Veranstaltung stand am vergangenen Sonnabend allerdings nicht die sportliche Leistung, sondern der Spaß im Vordergrund.

Colbitz. Bei eisigem Wetter machten sich insgesamt 115 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke durch den Wald am Colbitzer Ortsrand.

Bevor allerdings der Startschuss ertönte, hatte es eine zünftige Aufwärmgymnastik in der Heide-Sporthalle gegeben. Auch das ist eine Tradition der Kehrausläufe. Andrea Spaude fungierte dabei als Vorturnerin.

"Erfreulich, dass in diesem Jahr 24 Kinder am Lauf teilnehmen", sagte Hans-Joachim Nahrstedt, bei dem die organisatorischen Fäden der Veranstaltung zusammenliefen. Unter anderem waren die Rogätzer Kanuten mit sieben Nachwuchssportlern zum Kehrauslauf gekommen. Die Fünf- bis Zwölfjährigen absolvierten eine 1,2 Kilometer lange Runde. Schnellster war der siebenjährige Julius Kiel aus Wolmirstedt vor Edda Kremkau (10) und Birk Philipp (12).

Auf die Kinder, wie auch auf alle anderen Starter, wartete am Ziel der schon berühmte Pfannkuchen. Für die etwas "reiferen" Starter standen Strecken zwischen 5 und 20 Kilometer zur Auswahl.

Ausklang traditionell in der Grundschul-Aula

Nach dem Lauf stieg der Stimmungspegel noch einmal deutlich an, denn auch der gemeinsame Ausklang des Läuferjahres in der Aula der Colbitzer Grundschule gehört zu den Traditionen des Kehrauslaufes. In gemütlicher Runde wurden Weihnachtslieder angestimmt. Die einzelnen teilnehmenden Laufgruppen hatten sich außerdem einen kleinen kulturellen Beitrag für das Programm einfallen lassen. Außerdem gab es bei einer Verlosung interessante Preise zu gewinnen.

"Wir wünschen allen Läuferinnen und Läufern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr und hoffen, alle beim 28. Kehrauslauf gesund wiederzusehen", verabschiedete Hans-Joachim Nahrstedt die Teilnehmer der Traditionsveranstaltung.

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