Der Ort Barleben, das ist mit einer Kaiserurkunde belegt, trat am 13. März 1062 offiziell in die Geschichte ein. Die 950. Wiederkehr der urkundlichen Ersterwähnung wird in zwei Jahren gefeiert, vor allem im Mai/Juni, wenn die Sonne höher steht und zu einem Zeitpunkt, der sich in Barleben für Heimatfeste bewährt hat. Der Gemeinderat beschloss im September die Organistionsform für die Feierlichkeiten.

Barleben. Die Gemeinde Barleben trat am 13. März 1062 als Landgut namens "Partunlep" in die Geschichte ein. Das ist durch eine Urkunde Heinrichs IV. historisch verbürgt (ein Faksimile der Kaiserurkunde hängt im Ratssaal Breiteweg 50, das Original befindet sich im Stadtarchiv in Goslar).

Im Sommer vor drei Jahren griff letztmalig ein zweitägiges Gemeindefest am Innovations- und Gründerzentrum im Technologiepark Ostfalen das Datum der ersten urkundlichen Erwähnung Barlebens auf. Im Jahr 2012 steht nunmehr die 950. Wiederkehr der Ersterwähnung an. Der Gemeinderat hat im September Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff beauftragt, für die 950-Jahrfeier ein Festkomitee zu berufen. Die Berufung ist am 18. Oktober erfolgt. Dem Gremium gehören neben dem Einheitsgemeinde-Bürgermeister und den Ortsbürgermeistern Vertreter aller Fraktionen des Gemeinderates sowie Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung an. Des Weiteren sind für solche Aktivitäten wie Festumzug, Ortsbildverbesserung oder materiell-technische Sicherstellung Arbeitsgruppen zu bilden. Das auszuarbeitende Gesamtkonzept ist dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorzulegen. Gebildet werden acht Arbeitsgruppen. Das Jubiläum soll 2012 am 13. März (Termin der Unterzeichnung der Kaiserurkunde) sowie an mehreren Wochenenden im Mai/Juni gefeiert werden. Abgeschlossen werden die Feierlichkeiten am 15./16. Juni unter anderem mit einem großen Festumzug. Sechs Wochenenden sollen ganz im Zeichen von 950 Jahre Barleben stehen. "Unbedingt einbezogen werden in Vorbereitung und Durchführung der 950-Jahrfeier sollen alle drei Ortschaften der Gemeinde", unterstrich das Mitglied des Festkomitees, der stellvertretende Ortsbürgermeister Michael Madjera, in dieser Woche im Ortschaftrat in Ebendorf. Auch die Mitarbeit in den acht Arbeitsgruppen ist Madjera zufolge erwünscht. Für diese Tätigkeit werden noch Freiwillige gesucht. Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung ist Frau Ferchland (Hausapparat 565-2350).

Für die 950-Jahrfeier gibt es schon etliche Ideen. Sie reichen von einer Tombola, über Hubschrauberrundflüge bis hin zum großen Festumzug.