Am Jersleber See entstand ein Streichelgehege mit carport-ähnlichem Unterstand für Kleintiere. Es soll die Attraktivität des Erholungszentrums steigern. Die für die Maßnahme aufgebrachten Mittel entstammen dem Nachtragshaushalt der Gemeinde, den Vize-Bürgermeister Jörg Meseberg in dieser Woche in Ebendorf auf einer Einwohnerversammlung erläuterte.

Ebendorf. Nach dem Ausstieg des Bodelschwingh-Hauses aus der Bewirtschaftung des Erholungszentrums Jersleber See war es erforderlich, befristet einen weiteren Beschäftigen einzustellen und einen Pkw-Anhänger anzuschaffen. Die positive Wetterlage verlangte die Einstellung von Saisonkräften. Ihre Personalkosten flossen in den Nachtragshaushalt ein. Zur Gefahrenabwehr soll der Wanderweg am Westufer des Jerleber Sees mit einer Serpentine umbaut werden. Im OT Meitzendorf soll der Garagenkomplex in der Ladestraße am Bahnhof abgerissen werden, ebenfalls die alte Trauerhalle auf dem kommunalen Friedhof. Dafür notwendigen finanziellen Mittel sind im Nachtragshaushalt berücksichtigt. Das betrifft auch die komplette Erneuerung der Außenmauer der Kindertagesstätte "Birkenwichtel" aus Gründen der Gefahrenabwehr. "Gleichzeitig soll eine neue Unterstellmöglichkeit für die Spielgeräte geschaffen werden", so Jörg Meseberg. Im Kindergarten "Barleber Schlümpfe" soll im Freigelände ein Unterstand als Schutz vor Wind und Regen errichtet werden. Das marode Gerätehaus für die Spielsachen wird durch einen Neubau ersetzt. Weiterhin sollen die Sandkästen neu umrandet werden. Geld ist für Planungsleistungen für die Spielplätze Zum Eichenplatz in Ebendorf und am Birkenweg in Meizendorf eingestellt.

Der Bau einer standardgerechten Zufahrt zur Sporthalle in Ebendorf wurde mehrmals verschoben. Diese Maßnahme soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Sie ist insgesamt mit 395 000 Euro veranschlagt.In dieser Summe ist die Schaffung zusätzlicher Pkw-Stellplätze inbegriffen Meseberg: "In der nächsten Woche ist mit den ersten Baumfällungen zu rechnen." Für die Errichtung von Granitstelen in allen drei Ortsteilen, die auf die Städtepartnerschaften der Gemeinde hinweisen, sind Mittel in Höhe von 60 000 Euro eingeplant. Der Ebendorfer Thomas Pfeffer unter den Zuhörern im Bürgerhaus am Thieplatz hielt die geplante Ausgabe für überzogen. "Wenn man das Geld hat, muss man es doch nicht gleich zum Fenster rauswerfen", meinte er an Jörg Meseberg gewandt.