Das Gemeindezentrum im Eichenbarleber "Haus der Generationen" ist komplett. Mit der Fertigstellung des Feuerwehranbaus haben die Eichenbarleber Feuerwehrleute ihr seit Jahren gefordertes neues Domizil erhalten. Allerdings fehlt noch Lager-kapazität für Einsatzmaterial.

Eichenbarleben. Jahre lang hatten die Eichenbarleber Feuerwehrleute im kümmerlichen Feuerwehrhaus an der alten Gemeinde ausgeharrt. Die Zustände dort spotteten jeder Beschreibung.

Doch lange fehlte der Gemeinde das Geld für ein neues Feuerwehrhaus. Mit der vor einigen Jahren entwickelten Idee einer Umgestaltung der leerstehenden Sekundarschule im Olbetal zu einem "Haus der Generationen", entstand auch das Konzept, die Feuerwehr in den Olbetal-Komplex zu integrieren.

Das "Haus der Generationen" diente früher als Grund- und Sekundarschule und verfügt über vier Gebäudetrakte, die über Zwischengänge miteinander verbunden sind. In Haus I und II ist nach wie vor die Olbetal-Grundschule untergebracht. Haus III und IV beherbergte bis zur vom Landkreis verfügten Schließung die Sekundarschule.

In Haus III konnte Ende September dieses Jahres die neue moderne Kita untergebracht werden (Volksstimme berichtete gestern). Haus IV dient seit einigen Jahren als neues Gemeindezentrum, der frühere Gemeindesitz war verkauft worden. Mit viel Eigeninitiative und "kleinem Geld" sind im Gemeindezentrum das neue Bürgermeisterbüro, ein Landfrauenraum, ein Computerkabinett der Grundschule, ein Raum für die Jugendfeuerwehr sowie ein Mehrzweckraum für Kultur- , Senioren- und Vereinsveranstaltungen eingerichtet worden.

Anfang Oktober konnte die Ortschaft nun die Fertigstellung des letzten großen Umbauabschnitts vermelden. Im nördlichen Gebäudeabschnitt von Haus IV sind moderne Umkleide- und Duschräume für die Feuerwehrleute sowie ein Büro für die Wehrleiterin entstanden. Auch ein moderner Sanitärtrakt ist in den Bauabschnitt integriert worden. Die Toiletten können sowohl von den Feuerwehrleuten als auch von den Besuchern des Gemeindezentrums genutzt werden.

Herzstück der nun abgeschlossenen Bauarbeiten ist die neue, an das Gemeindezentrum angebaute Fahrzeughalle. Hier hat das Löschfahrzeug der Feuerwehr endlich eine würdige Garage gefunden. Zudem haben die Feuerwehrleute einen geräumigen Versammlungs- und Schulungsraum im Gemeindezentrum für ihre Bedürfnisse in Eigeninitiative hergerichtet.

Laut Angaben von Ortsbürgermeister Detlef Binkowski sind die Lagerkapazitäten für Einsatztechnik wie beispielsweise für das erforderliche Schlauchmaterial nicht ausreichend. "In Abstimmung mit der Gemeinde Hohe Börde wollen wir das Problem demnächst mit einer Containervariante lösen", erklärte Binkowski am Donnerstag bei einem Vor-Ort-Termin.

Darüber hinaus hat die Ortschaft die Wärmedämmung an der Ostseite der Kita und am Gemeindezentrum fest im Visier und will für die Finanzierung im Gemeinderat Hohe Börde werben.