Der Flämingradweg steht unter einem gutem Stern, traut man der Eröffnung: bestes Radelwetter, mehr als 100 Besucher in Garitz, begeisterte Unterstützer und hoffnungsvolle Prognosen.

Garitz l "Einfach mal an den Kohlendioxid-Ausstoß denken und aufs Rad umsatteln!", schloss Landrat Uwe Schulze seine Rede bei der Eröffnung des Flämingradweges am Sonntag in Garitz. Auch wenn er nicht auf seinen eigenen Tipp gehört hatte, hatten doch etwa 100 Radfahrer die Chance wahrgenommen, bei bestem Radelwetter den neuen Radweg zu erkunden.

Darunter auch Walternienburgs Ortsbürgermeister Heinz Reifarth und seine Frau. Sie holten auf dem Weg über Zerbst auch gleich noch Bürgermeister Andreas Dittmann und einige andere radelwütige Zerbster ab. Pünktlich um 15 Uhr trudelten sie zusammen mit anderen Radfahrern aus Dessau, Wittenberg und Medewitz an der Stärkefabrik in Garitz ein.

Von allen Eckpunkten des Flämingradweges, das heißt aus Dessau, Zerbst, Walternienburg und Wiesenburg, waren Vertreter gekommen und sich einig: Der Flämingradweg ist eine tolle Idee, die es sich lohnt, weiterzuentwickeln. "Die Idee entstand bei einem Bier. Und es ist eine tolle Idee, und das liegt nicht am Bier", scherzte Mario Rudolf, Ortsbürgermeister in Garitz. "Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung", gestand er. So wie Rudolf hofft auch Andreas Dittmann, dass der Flämingradweg sich etabliert und künftig in einem Zug mit dem Elberadweg genannt wird. "Die Wege sind top, wie ich mich gerade selbst überzeugen konnte. Teilweise ist der landwirtschaftliche Wegebau besser als manche Stadt- oder Kreisstraße", bemerkte er. Andreas Moschner, Leiter des Referats der Stadt Dessau-Roßlau wies daraufhin, dass mit dem Flämingradweg nicht nur der Tourismus gefördert werden würde, sondern auch die Lebensqualität der Einwohner. "Bei so tollem Wetter können die Einwohner sich einfach aufs Rad schwingen und haben einen tollen Radweg vor der Haustür."

Auch Tourismus-Fachfrau Viola Tiepelmann war enthusiastisch dabei: "Es ist super besucht, und wir werden alle zusammen weiter an der Vermarktung arbeiten. Das lohnt sich, immerhin ist Aktivtourismus gerade voll im Trend."

   

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