Rund 200 Helfer hatte Bürgermeister Jens Hünerbein am Sonnabend zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Alle Anwesenden hatten sich beim Hochwasser oder beim Sachsen-Anhalt-Tag eingebracht.

Gommern l Rund 180 Helfer waren der Einladung von Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein gefolgt. Er wollte sich bei jenen bedanken, die sich während des Hochwasser und beim Sachsen-Anhalt-Tag eingebracht hatten. Daher waren viele Feuerwehrleute am Sonnabendabend am Volkshaus, wo der Bürgermeister Freibier und Bratwürste spendierte und eine Band Live-Musik spielte.

Eingeladen hatte er Vertreter aller zwölf Ortswehren sowie jene aus Pretzien und Plötzky. "Und jeweils fünf Helfer aus jedem Ort", erklärte er. Zudem gingen Einladungen an Mitarbeiter der Verwaltung, die Präsidiumsmitglieder des Stadtrates und Vertreter der Sportverein SV Eintracht Gommern, VfL Gehrden, TuS Leitzkau, Karither SV und SV Wahlitz heraus. Hinzu kamen noch einige Einzelpersonen wie beispielsweise Wolfgang Rauls, der Chefplaner des Sachsen-Anhalt-Tages war.

Für die Bewältigung zweier Ereignisse, die beide dicht auf einander folgten, wollte sich der Bürgermeister bedanken. "Allen voran bei den Kameraden der Feuerwehr, die sowohl beim Hochwasser und beim Sachsen-Anhalt-Tag eingespannt waren", sagt er in seiner Rede. Zwar seien in während des Landesfestes Ende Juni nur drei kleinere Ereignisse zu bewältigen gewesen, doch schließlich habe die zusätzliche Bereitschaft für 24 Stunden sichergestellt werden müssen. "Und das nach den immensen Anstrengungen während des Hochwasser", fügte er an.

Durch das Ziehen des Pretziener Wehrs am 4. Juni habe auch der Brandschutz für Pretzien und Plötzky abgesichert werden müssen, erinnerte der Bürgermeister. In der Ortslage Dornburg sei ein wesentlicher Einsatzabschnitt gewesen. Er wisse, dass in der dortigen Feuerwehr Kameraden am Deich gewirkt haben "obwohl ihr eigener Keller unter Wasser stand." Auch am linken Ehlerückstaudeich zwischen Dreibogenbrücke und Schäferbrücke, am Forsthaus Vogelsang und in den Ortslagen Plötzky und Pretzien, was die wesentlichen Schwerpunkte der Hochwasserbekämpfung waren, haben sich Menschen selbstlos eingebracht.

Dafür, dass im Anschluss der Sachsen-Anhalt-Tag als Dankefest gefeiert werden konnte, dankte Hünerbein den Stadtratsmitgliedern, welche die Entscheidung mittrugen. Chefplaner Wolfgang Rauls dankte er für die gelungene Organisation des Festes und den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes für die vielen Übersstunden während der Festvorbereitung.

Abschließend verschenkte Hünerbein Armbänder, die an die beiden Ereignisse erinnern.