Eine sehr gut besuchte St. Trinitatiskirche, über 60 Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten und ein stimmungsvolles, engagiert vorbereitetes und dargebotenes Programm. Das war am Sonnabendabend die gelungene Mischung zur Einstimmung in die Vorweihnachtszeit – beim "Singen im Advent" des Zerbster Stadtchores.

Zerbst. Die Sängerinnen um Karin Spott, sie hatte auch die Gesamtleitung des eineinhalbstündigen Konzertes inne, hatten sich mit dem Männerchor Roßlau verstärkt. Dessen Leiter Willi Dreibrodt hatte zudem die Bläsergruppe seiner Roßlauer Blasmusikanten mitgebracht.

Bläser beginnen Programm auf Empore

Von der Empore stimmten sie in ein Programm ein – und spielten in dessen Verlauf noch weitere Stücke – das im "Ave Maria" seinen gestalterischen Rahmen hatte.

Der Frauenchor, eine sechsköpfige Chorgruppe sowie Carolin Schreck und Andrea Wickner in Soli sangen verschiedene, teils sehr anspruchsvolle Interpretationen des vielfach vertonten Themas.

Solistisch waren im abwechslungsreich gestalteten Konzert auch Sybille Schulze und Roland Böhme – jeweils im Gesang – sowie Edelgard Sachse und Veronika Wenzel an den Blockflöten zu erleben. Die Klavierbegleitungen hatten kurzfristig Monika Raecke und Willi Dreibrodt für den erkrankten Christopher Hentrich übernommen.

In wechselnder Abfolge der Chöre für sich und im gemeinsamen Gesang erklang vorwiegend besinnliche bekannte Weihnachtsmusik, aber auch seltener zu hörende Chorliteratur. Es erklangen Volksweisen wie "Susani", "Es ist ein Ros‘ entsprungen" oder "Maria durch ein Dornwald ging".

Zum Abschluss "O, du fröhliche ..."

Weitere Darbeitungen waren auch Stücke aus Max Drischners "Weihnachtsgeschichte 1946", Mozarts "Ave verum corpus" oder Mendelssohn-Bartholdys "O beata et benedicta".

Das mit dem durchweg viel Beifall spendenden Publikum gemeinsam gesungene "O, du fröhliche ..." beendete ein nachhaltiges Konzert.