Von Daniela Apel

Steutz. "Mach nur so weiter…", tönte es am Samstag- abend fröhlich durch die Steutzer Turnhalle. Die motivierende Aufforderung galt Gisela Wieske. Tags zuvor war die gebürtige Thüringerin, die seit 1960 in dem Elbdorf zu Hause ist, 70 geworden war. Nun feierte die rüstige Seniorin ihr rundes Jubiläum mit Familie und Freunden und durfte sich dabei über mehr als ein Ständchen freuen.

Immerhin prägt eines bis jetzt ihr Leben: die Musik. Früher unterrichtete sie ihr liebstes Hobby an der örtlichen Oberschule. Heute leitet sie sowohl den Volkschor als auch die Mandolinengruppe von Steutz. Da war es gar keine Frage, dass die beiden Ensembles ihr zum Geburtstag auf spezielle Art gratulierten. Mit ihren Stimmen und Instrumenten ließen sie ihre Taktgeberin hochleben. Und das auf ganz persönliche Weise mit Liedtexten, die sie auf Gisela Wieske umgedichtet hatten. Dabei bewiesen die Mandolinenspielerinnen, dass sie ebenfalls singen können. Offen blieb, ob sie nun bei Engpässen die Chormitglieder verstärken müssen… Die Jubilarin zumindest genoss sichtlich die musikalischen Präsente und ließ es sich nicht nehmen, hier und da selbst mit einzustimmen.

Daneben konnte die 70-Jährige viele Glückwünsche entgegennehmen. Zu den Gratulanten gehörte auch Ortsbürgermeisterin Regina Frens. Mandolinengruppe und Volkschor seien eine kulturelle Bereicherung für Steutz und längst auch darüber hinaus bekannt, würdigte sie den Einsatz von Gisela Wieske und dankte für ihr Durchhaltevermögen. Mit besten Wünschen für die Zukunft, vor allem Gesundheit, hoffte Regina Frens, dass sie die Leitung beider Gruppen noch eine ganze Weile fortführt.