Zerbst. Seit Ende November zeigt sich der Winter von seiner harten Seite. Schnee und klirrende Kälte haben uns fest im Griff. Glatte Straßen sind an der Tagesordnung. Doch die gute Wintervorbereitung beim städtischen Bauhof und der Kreisstraßenmeisterei Anhalt-Bitterfeld sorgt dafür, dass die Straßen mit genügend Streusalz versorgt werden können.

50 Tonnen wurden in der Stadt Zerbst und 200 Tonnen im Streusalzlager der Kreisstraßenmeisterei Anhalt-Bitterfeld vor dem Winter eingelagert und ständig aufgefüllt. "Insgesamt wurden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in den letzten Wochen 1000 Tonnen Salz verbraucht", erklärt Marina Jank, Pressesprecherin des Landkreises.

Am 17. Dezember erfolgte die letzte Lieferung. Jeweils 25 Tonnen gingen nach Zerbst und Köthen. "Momentan reicht die Versorgung noch aus. Weitere Lieferungen stehen aber noch aus", erklärt Jank. Sollte der Notfall eintreten und das Salz geht aus, wird auf Sand zurückgegriffen.

Auch die Versorgung mit Benzin läuft im Zerbster Raum wie gewohnt. "Momentan gibt es da keine Probleme. Die Transporte kommen alle pünktlich an", erzählt Matthias Schmiedecke von der Agip-Tankstelle. Auch Philipp Gau von der Total-Tankstelle hat mit dem Spritvorrat keinerlei Probleme. Im äußersten Notfall könnte man hier drei bis vier Tage ohne eine neue Lieferung auskommen. "Das kommt immer auf den Verkauf an, aber danach wird es dann wirklich knapp", erklärt der Leiter.

Indes sorgt der Spritpreis für wenig Begeisterung bei den Autofahrern. 1, 48 Euro zahlte man gestern im Zerbster Stadtgebiet für den Liter Super. "Natürlich sind die Kunden verärgert", sagt Schmiedecke. Gau ergänzt: "Die meisten nehmen es aber so hin, weil sie wissen, dass es überall im Moment so aussieht."