Zerbst. Es war ein langer Weg für die Kita "Zerbster Strolche" bis zu ihrer neuen Fassade. "Doch es hat sich gelohnt", freut sich Cornelia Kurowski von der Kinder-, Jugend- und Familienwerk gGmbH Sachsen-Anhalt der Volkssolidarität, dem Träger der Einrichtung.

Neu, farbenfroh und freundlich, aber nicht übertrieben - eine schöner Farbtupfer für Zerbst Nord ist die neue Fassade der Kita, die gestern offiziell eingeweiht wurde.

Dazu begrüßte Kita-Leiterin Anja Weber neben Cornelia Kurowski Vertreter der Stadt Zerbst und des Landkreises sowie des zuständigen Planungsbüros und Unternehmens, das die Fassade erneuerte. Dabei blieb auch nicht unerwähnt, dass André Weferling - mit seinem gleichnamigen Baubetrieb aus Walternienburg sanierte er die Fassade der Kita - gleich zwei Geschenke machte: Zum einen verzierte er die Fassade mit dem Namen der Einrichtung, obwohl dies im Budget der Arbeiten nicht mehr enthalten war. Gestern kam noch ein Geschenkpaket hinzu, in dem Stifte und Papier auf die Kinder warteten.

Die Fassadensanierung ist mit Hilfe des Landes-Krippenprogrammes im Gesamtvolumen von rund 81 000 Euro realisiert worden - mit Unterstützung durch Stadt und Landkreis. "Wir werden aber auch weiterhin auf Förderprogramme achten und uns dafür bewerben", sagt Kurowski. Zwar sei mit der Fassadensanierung an dieser Einrichtung die Sanierung des Gebäudes vorerst abgeschlossen, bleibt jedoch im Außenbereich immer etwas zu tun. "Zumal das Dach, das zuerst gemeinsam mit der Fassade gemacht werden sollte, noch offen ist. In diesem Fall warten wir erstmal ab, bis der Förderzeitraum durch ist." Des Weiteren gibt es auch Sanierungsbedarf in der zweiten Einrichtung des Trägers: der Kita Heide.

Doch gestern stand erst einmal die Feier der neuen Fassade an. Dazu versammelten sich alle Kinder der Einrichtung davor, um den Erwachsenen etwas vorzusingen. Cornelia Kurowski nutzte die Gelegenheit sogleich, um die Mädchen und Jungen zu Beschützern der Fassade einzuschwören. "Ihr müsst aufpassen, dass hier nicht was rangeschmiert wird. Wer was sieht, muss das sofort melden", gab sie den Kindern als Aufgabe mit auf den Weg.