Ab kommenden Dienstag ist das Zerbster Schloss fast täglich für die Besucher geöffnet. Möglich wird das durch das Landesprogramm "Aktiv zur Rente".

Zerbst. Wolfgang Brademanns Weg führt seit dem 1. Juli regelmäßig zum Schloss. Der Zerbster ist in einer geförderten Maßnahme aus dem Landesprogramm "Aktiv zur Rente" beschäftigt. Dem Förderverein Schloss Zerbst ermöglicht das, das historische Bauwerk nun fast täglich für die Besucher zu öffnen.

"Wir können so mehr als bisher zeigen, was im Schloss alles schon passiert ist, nicht zuletzt durch viele Spenden", erklärt Dirk Herrmann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Zerbst. Zudem gebe es durch das Katharina-Denkmal einen Besucherzuwachs in der Stadt und auch in diesem Zusammenhang das zunehmende Interesse, das Schloss auch von innen zu sehen.

Dirk Herrmann hat seit dem Maßnahmebeginn am 1. Juli Wolfgang Brademann eingearbeitet, mit dem Schloss, dem zu Sehenden und der Arbeit des Fördervereins vertraut gemacht. "Das ist gut gelungen", schätzt er ein. Darum habe der Vereinsvorstand jetzt entschieden, nach dem Heimat- und Schützenfest, konkret ab kommenden Dienstag, zu einer kontinuierlichen Schlossöffnung überzugehen.

Dienstags bis freitags haben Besucher dann die Möglichkeit zur individuellen Schlossbesichtigung. Wer kommt, kann sich mit einer Klingel bemerkbar machen. Sonnabends werden ausschließlich halbstündig geführte Rundgänge angeboten. Und darüber hinaus und unabhängig von Wolfgang Brademanns Einsatz behält der Schlossverein seine Schloss- öffnungen an jedem dritten Sonntagvormittag im Monat bei, die sowohl die individuellen Erkundungen im Erdgeschoss als auch Führungen in die Obergeschosse ermöglichen. Nächster Termin dafür ist der 21. August.

All das gilt bis zum Ende der Schloss-Saison Anfang Oktober. Bis dahin, darauf verweist Dirk Herrmann in diesem Zusammenhang ebenfalls noch einmal, können auch außerhalb der Öffnungszeiten deutsch- oder russischsprachige Sonderführungen durch das Zerbster Schloss angemeldet werden.

www.schloss-zerbst-ev.de