Das zu Ende gehende Jahr war das des Zensus 2011. Zur Bevölkerungs- und Wohnraumzählung sprach Antje Rohm für die Volksstimme mit Dirk Ziolkowski von der für die Städte Zerbst und Aken zuständigen Erfassungsstelle Zerbst/Anhalt.

Volksstimme: Wie ist der Stand der Dinge?

Dirk Ziolkowski: Der erste Teil der Befragungen zur Haushaltsstichprobe und die Befragungen in Sondereinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften sind in unserem Bereich planmäßig abgeschlossen worden.

Volksstimme: Wann waren Sie damit fertig?

Ziolkowski: Mit den letzten Säumigen war es im November.

Volksstimme: Gab es da ernsthafte Probleme?

Ziolokowski: Nein, aber es gab zwei Fälle, die ihrer Pflicht in der Haushaltsstichprobe erst nachgekommen sind, nachdem ein Zwangsgeld angedroht wurde.

Volksstimme: Der erste Teil ist abgeschlossen. Was steht jetzt noch aus?

Ziolkowski: Offen sind die Nachbefragungen zur Klärung von Unstimmigkeiten bei der Haushalts- wie auch bei der Gebäude- und Wohnraumzählung beziehungsweise in Fällen, in denen etwas maschinell nicht lesbar war.

Volksstimme: Wann soll das passieren?

Ziolokowski: Eigentlich war das schon für Oktober bis Dezember geplant. Allerdings gibt es Pro-bleme im Rechenzentrum mit der Bereitstellung der entsprechenden Programme. Wir rechnen damit, dass es frühestens Januar, eher wohl Februar wird. Manche Teilnehmer der Gebäude- und Wohnraumzählung, die ja direkt über das Statistische Landesamt ging, haben bereits schriftliche Nachfragen erhalten, wo Dinge rein postalisch zu klären sind.