"Das stärkste Jahr seit Firmenbestehen", so Geschäftsführer Klaus Krawinkel, war 2011 für die KmB Technologie Gesellschaft für rationelle Fertigung mbH Zerbst. Da lässt es sich, wie am Sonnabend, gut auf Weihnachten einstimmen.

Zerbst/Walternienburg l Musik schallt über den Platz, auf dem Feuerschalen Wärme spenden. Aus der Feldküche gibt\'s vom Firmenchef selbst gekochte Erbsensuppe. Glühwein ist willkommen gegen die frischen Temperaturen. Weihnachtsbäume werden ausgesucht und eingepackt ...

Die Mitarbeiter der Zerbster KmB und ihre Familienangehörigen konnten einen vorweihnachtlichen Sonnabendnachmittag auf der Burganlage Walternienburg verleben. "Das machen wir jetzt zum fünften Mal", sagt KmB-Geschäftsführer Klaus Krawinkel.

Dank an Heimatverein

Im Mittelpunkt dieses Nachmittags steht die "Weihnachtsbaumaktion". Wer von den Mitarbeitern mag, kann sich im Vorfeld anmelden, erhält einen Gutschein und kann sich dann einen Weihnachtsbaum aussuchen. "Am liebsten würden wir ja direkt in den Wald gehen, so dass sich jeder seinen Baum selbst schlagen kann. Aber da haben wir noch keinen passenden Ort gefunden", so Klaus Krawinkel. So holt die KmB die Weihnachtsbäume für ihre Mitarbeiter bisher aus dem Sächsischen. Und bettet die Ausgabe eben in einen bunten Familiennachmittag ein.

Im vergangen Jahr fand der - übrigens stets eine gemeinsame Aktion mit dem Zerb- ster "Fliesenprofi"-Team um Geschäftsführer René Tylewski - in Steckby statt. Auf Mitarbeiter-Hinweis war dieses Mal die Walternienburger Burganlage das Ziel. Klaus Krawinkel lobt die überaus gute Vorbereitung und Betreuung vom die Anlage betreibenden Walternienburger Heimatverein.

Stärkstes Jahr seit Bestehen

Diese Weihnachtsaktion oder die erst vor wenigen Tage wieder erfolgte Würdigung für Beschäftigte, die seit zehn Jahren dem Betrieb angehören - für den KmB-Geschäftsführer sind solche Dinge wichtig, "um die Mitarbeiter an den Betrieb zu binden, den Zusammenhalt zu stärken". Es gebe nichts Schlimmeres, als dass sie am Sonntagnachmittag oder in einer Geburtstagsfeierrunde erzählten, sie würden mit Grauen Montag zur Arbeit gehen.

260 Mitarbeiter hat der Zerbster Zulieferer für die Automobilindustrie derzeit. "2011 war für uns das stärkste Jahr seit Firmenbestehen", bilanziert Klaus Krawinkel. Mehr als 50 Millionen Euro Umsatz wird der 1995 in Zerbst gegründete Betrieb verzeichnen. "Wir können die Wünsche unserer Kunden derzeit gerade so befriedigen", schätzt der Geschäftsführer ein.

Um die Kapazitäten zu erweitern, gab es 2011 den inzwischen siebten Hallenneubau auf dem KmB-Gelände. Anfang des neuen Jahres folgt die Ausstattung.

Denn: "Aus jetziger Sicht wird 2012 - vorausgesetzt, es gibt keine Krise - ähnlich erfolgreich", sagt der KmB-Chef, gibt damit unter anderem auch den optimistischen Ausblick eines der Hauptkunden, von VW, wieder.

Da lässt es sich gut auf Weihnachten und den Jahreswechsel einstimmen. Dabei durfte am Sonnabendnachmittag in Walternienburg auch der Weihnachtsmann nicht fehlen. Der kam mit der Kutsche vorgefahren und beschenkte Kleine wie Große.