Zerbst l "An der Neuen Brücke 1 bis 5 sind wir fast fertig. Und jetzt beginnen wir noch an der Jüdenstraße 5. Der Auftrag ist erteilt", sagt Matthias Pelka von der Bau- und Wohnungsgesellschaft Zerbst mbH (BWZ) auf Volksstimme-Nachfrage.

Sowohl an der Neuen Brücke wie an der Jüdenstraße geht es um die Instandsetzung von Hauseingängen. An der Neuen Brücke 1 bis 5 waren es die Kellerzugänge, die marode und nur noch schwer begehbar waren. Die Volksstimme hatte hierzu ebenso berichtet wie über die Jüdenstraße 5.

Hier hatten sich Bewohner an die Zeitung gewandt, weil sowohl der Vorder- als auch der Hintereingang gravierende Mängel aufwiesen. Durch gebrochene Platten auf dem Treppenabsatz, abgebrochene Treppenkanten und marode unebene Tritte - das alles seit vielen Jahren - war es mehrfach zu Stürzen und Verletzungen gekommen.

Auf Volksstimme-Nachfrage hat die BWZ reagiert. Die Jüdenstraße 5 wurde zusätzlich zu den 2011 für etwa 80 000 Euro ohnehin geplanten Projekten der jährlich anfallenden Modernisierungsmaßnahmen an Treppenaufgängen, Kellerzugängen, Hauseingangs-, Haushintertreppen und ähnlichem in die Vorhabensliste aufgenommen.

Und kommt nun zur Umsetzung. Die Mitarbeiter der beauftragten HTL Bau GmbH Zerbst haben in den vergangenen Tagen zunächst den Hintereingang des Hauses neu gestaltet. So ist, sollte es auch zu einem Wintereinbruch kommen, ein Zugang in Ordnung.

"Die Treppe vorn machen wir im neuen Jahr", so HTL-Chef Rainer Redel. Die bisherige Treppe wird völlig abgerissen. Es wird nach Fertigstellung der Arbeiten einen einseitigen Aufgang mit auch ganz neuem Geländer geben.