Magdeburg (rr) - An den Bombenangriff vor 68 Jahren im Zweiten Weltkrieg und eine der schlimmsten Katastrophen der Stadtgeschichte mit mindestens 2000 Todesopfern wird am heutigen Mittwoch mit einer Reihe von Veranstaltungen erinnert.

Hier gedenkt Magdeburg der Opfer von Krieg und Gewalt:

10.30 Uhr, Treffpunkt Roland, Alter Markt: Stadtrundgang mit Gert Sommerfeldt zum Gedenken an den 16. Januar 1945

14 Uhr, Otto-Kobin-Saal, Seniorenwohnanlage Leipziger Straße 43: Dia-Vortrag über die Zeit vor und nach der Bombardierung mit Stadtführer Gert Sommerfeldt.

15 Uhr, Gedenkstätte Westfriedhof: Gedenkstätte für die Opfer des Luftangriffes vom 16. Januar 1945, Gedenkveranstaltung mit OB Lutz Trümper, Superintendent Michael Seils, Dieter Steinecke, Vorsitzender Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge,

19.30 Uhr, Forum Gestaltung, Brandenburger Straße: Gedenkkonzert vor Original-Filmdokumenten "Ein wahres Elend, der verdammte Krieg" mit kurzem Vorspiel: "Georg Kaiser: Die Gasgesellschaft. Illegale Flugblätter"; "andacht denken".

20 Uhr, Gedenkkonzert im Opernhaus: Unter dem Motto "Für eine friedliche Welt" wird um 20 Uhr Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 aufgeführt. Mitwirkende sind: Hale Soner - Sopran, Lucia Cervoni (Alt), Andreas Früh (Tenor), Kartal Karagedik (Bass), der Magdeburger Opernchor und die Magdeburger Singakademie und die Magdeburgische Philharmonie (ausverkauft). Wiederholungskonzert 20. Januar um 16 Uhr (Restkarten).

20.15 Uhr: Gedenkkonzert im Kloster Unser Lieben Frauen: Orgelkonzert, Titularorganist Arvid Gast spielt ein besinnliches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach. Um 21.28 Uhr werden die Glocken des Klosters geläutet.

21 Uhr, Friedensgebet im Dom: Älteste Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs. Friedensgebet im Dom vor dem Barlachmal mit Superintendent Michael Seils und Domprediger Giselher Quast, Beginn 21 Uhr, Ende zur Zeit der Bombenangriffe 1945 um 21.28 Uhr mit dem Glockengeläut des Doms, in das alle Glocken der Stadt einstimmen.