Magdeburg (kt) l Nach langer Pause stehen sie wieder auf der Bühne - die "Töchter Magdeburgs". Am heutigen Sonntag (21. April) ab 19.30 Uhr präsentieren vier stimmgewaltige Frauen (Susanne Bard, Corinna Breite, Kartrin Haase, Hera Pöhl-Krickau) im Forum Gestaltung an der Brandenburger Straße hochmusikalisch und selbstbewusst ihre Stadt und vor allem deren weibliche Seite: Baumelfe oder Nixe, Mechthild, Editha, Adelheid, die Karschin oder Henny Porten, Minna Planer oder Elfriede Lensing, die sesshafte Rüben-Bäuerin oder Marie Nathusius, die Mutterkreuzträgerin oder die Trümmerfrau - sie alle sind stolze Töchter Magdeburgs und kommen zu Wort.

Der Uraufführung von "Die Töchter Magdeburgs I" im Jahr 2005 folgten Konzerte in Magdeburg und Berlin und schließlich ein 2. Teil des Programms anno 2008.

Teil 1, der jetzt zur Wiederaufnahme kommt, führt bis in das Jahr 1945, das neben 1631 wohl schwerste Jahr für die Stadt. Und weil Frauen - vor allem - wieder aufbauten, was Männer - vor allem - zerstörten, weil Magdeburg am Leben blieb nicht zuletzt durch sie, widmet das Forum Gestaltung "Die Töchter Magdeburgs I" jenen Frauen, die in schwierigster Zeit zu handeln bereit waren und sind und lädt deshalb, sich des Symbolischen bewusst, alle Töchter, die im Jahre 1945 in Magdeburg zur Welt kamen und natürlich deren Mütter, zum kostenlosen Besuch ein.

Musikalische Leitung: Hera Pöhl-Krickau, Ulrike Jakob; Text: Dirk Heidicke; Idee: Norbert Pohlmann; Begleitung: Ulrike Jakob (Piano), Uta Stark (Akkordeon), Natascha Zickerick (Tuba).