Der Werbeslogan des "Strongmanrun" sagt eigentlich schon alles: "12 000 Menschen können sich nicht irren. Sie sind irre." Zwei Runden à 11,9 Kilometer mit 15 Hindernissen pro Runde sind die Fakten eines der heftigsten Hindernisläufe Deutschlands. Bergige Laufstrecke, riesige Schlammbecken, Kletterhindernisse und Kriechstrecken sind das Markenzeichen des Laufs.

35 "Irre", die an dem Lauf teilgenommen haben, stammen aus Magdeburg, zwei davon vom Technischen Hilfswerk. Falk Lepie und Jan Maluche haben den Strongmanrun auf dem Nürburgring bestritten - zum ersten Mal, wie sie stolz berichteten.

Die persönliche Herausforderung habe sie daran gereizt, verriet Falk Lepie. "Schließlich müssen wir auch im Einsatz und in der Ausbildung an unsere Grenzen gehen, eben genau wie im Sport."

Ihre Grenzen haben sie dabei zweifelsohne kennengelernt. "Es ist schon hart, wenn man nach dem Lauf plötzlich stoppt und dann kriechen muss. Oder wenn man völlig aufgeheizt in eiskaltes Wasser springt", erzählte der THW-Helfer. Letztlich seien sie aber unter vier Stunden und ohne größere Blessuren ins Ziel gekommen. Ob sie nächstes Jahr wieder teilnehmen werden, wissen sie noch nicht. "Wir müssen erst mal unseren Muskelkater auskurieren." (kae)