Magdeburg (rr). Ein 67-Jähriger hat am Donnerstagabend kurzzeitig den Eisenbahnverkehr auf der stark frequentierten Fernverkehrsstrecke Leipzig-Hannover lahmgelegt. Wie die Bundespolizei in Magdeburg am Freitag mitteilte, schlug die Notfallleitstelle der Bahn gegen 19 Uhr Alarm, weil zwischen dem Magdeburger Hauptbahnhof und Buckau ein Mann mit einem Fahrrad seelenruhig über die Bahngleise spazierte. Elf Züge mussten warten, bis Polizeibeamte den offenbar verwirrten 67-Jährigen, gebürtig aus Litauen, von den Schienen geholt hatte. Zwar vergingen nur etwa zehn Minuten, die Verspätung der Züge summierte sich durch die Unterbrechung jedoch auf insgesamt 199 Minuten, so eine Sprecherin der Bundespolizei. Dem Mann drohe ein hohes Bußgeld.