Magdeburg l Um verschiedene Finanzierungs- und Nutzungskonzepte für die Hyparschale im Stadtpark zu untersuchen, hat das Kuratorium Hyparschale eine Kooperationsvereinbarung mit der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg abgeschlossen.

Der Lehrstuhl für Entrepreneurship unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Raith werde im Rahmen einer Fallstudie mit Studenten Businesspläne zur möglichen Nutzung der Hyparschale entwickeln und veröffentlichen, teilte das Kuratorium mit. Das Kuratorium erhoffe sich neue Denkansätze für eine Nutzung als interaktive Sport- und Kreativstätte.

Der Verein hoffe zudem, dass die Stadt die Dachsanierung zügig umsetze, damit die baupolizeiliche Sperrung der Hyparschale bald wieder aufgehoben werden könne.

Der Stadtrat hatte vor einigen Tagen die Dachsanierung für rund 1,8 Millionen Euro auf Kosten der Stadt sowie den Abriss der alten Messehallen beschlossen. Vorstellbar seien Veranstaltungen, z.B. der freien Kulturszene, in der Hyparschale. Oberste Priorität habe jedoch die Suche nach einen potenziellen Investor mit einem schlüssigen Nutzungskonzept. Das Kuratorium werde sich aktiv in die Suche nach einem potenten Investor einbringen.

Aber nicht nur die Sanierung wirft große Schatten voraus, sondern auch das 45-jährige Bestehen der Hyparschale im nächsten Jahr. Dazu Vorstandsmitglied Carola Schumann: "Ich bitte alle Magdeburger, in ihren Fotoalben nach schönen Erinnerungen und Eindrücken zu suchen und an das Kuratorium zu übersenden. Wir möchten zum Jubiläum eine kleine Ausstellung zusammenstellen und der Öffentlichkeit präsentieren."

Beiträge und Bilder an das Kuratorium Hyparschale e.V., Postfach 140136, 39045 Magdeburg oder per E-Mail an info@hyparschale-md.de.