Eine Punktlandung haben das Magdeburger Leibnizinstitut und die Partner am Bau hingelegt: Heute wird ab 11 Uhr der Institutsneubau anstelle eines 1988 errichteten Plattenbaus feierlich eingeweiht. 2006 war die Investition beschlossen worden, und sowohl der Kostenrahmen von 37,6 Millionen Euro als auch der Zeitplan sind genau eingehalten worden. Keineswegs eine Selbstverständlichkeit bei öffentlichen Bauprojekten. Am Mittwoch wird die Stätte sachsen-anhaltischer Spitzenforschung offiziell eingeweiht.

Äußerlich ist der Neubau geprägt von hellen Klinkersteinen und von einer zur Straße hin zackenförmigen Struktur. "Die Fassade des imposanten Gebäudes nimmt bauliche Strukturen aus der südlich der Brenneckestraße gelegenen Gartenstadt Reform auf", erklärt der Architekt Michael Jäger vom Magdeburger Planungsbüro Rohling. "Damit haben wir auch Zweifler überzeugen können", bestätigt Projektsteuerer Rüdiger Hartewig nach vielen Gesprächen mit Bewohnern aus der Umgebung. Auffälliges Herzstück des fünfetagigen Gebäudes ist im Inneren ein Atrium. In dieses münden die Gänge aus den verschiedenen Bereichen des Hauses.

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