Magdeburg (ag) l Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat acht Tötungsdelikte hinsichtlich einer rechtsextremen Motivation prüfen lassen. Ergebnis: Keiner der Fälle sei eine politisch motivierte Straftat gewesen, erklärte gestern Pia Leson, Pressesprecherin im Ministerium, auf Volksstimme-Nachfrage. Die Tötungsdelikte ereigneten sich zwischen 1993 und 2008 unter anderem in Magdeburg, Burg, Halberstadt und Quedlinburg. Opferberatungen hatten die getöteten Personen als Opfer rechter Gewalt eingestuft. Verschiedene Medien veröffentlichten diese zudem als nicht anerkannte Verbrechen rechter Gewalt. Daraufhin ordnete Stahlknecht die Prüfung an. "Einbezogen wurden dafür das LKA, die Polizeidirektionen, der Verfassungsschutz und die Generalstaatsanwaltschaft", so Leson.