Magdeburg (sj) l Alle Jahre wieder ist der Jahreswechsel für viele Menschen Anlass zu guten Vorsätzen: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) steht für die Sachsen-Anhalter an der Spitze der "Top Ten der guten Vorsätze für 2012" Stress vermeiden oder abzubauen.

Zwei von drei Befragten gaben an, Stress vermeiden zu wollen. Auf die Frage, was sie als Stress empfinden, nannte jeder Zweite Zeitdruck im Beruf, 45 Prozent Streit oder Ärger in der Familie und 44 Prozent Hektik im Alltag.

Auf Platz 2 und 3 der "Top Ten" steht dann mehr Zeit für die Familie und dann für sich selbst zu haben. Der beliebte Vorsatz, endlich abnehmen zu wollen, steht in der Hitliste an sechster Stelle, davor kommen noch mehr Bewegung und gesündere Ernährung. Auf Platz 7 folgen die Klassiker, künftig sparsamer sein zu wollen, weniger fernzusehen (Platz 8), weniger Alkohol zu trinken (Platz 9) und auf Platz 10 das Rauchen aufgeben zu wollen.

Wie viele mit ihren Vorsätzen für 2011 gescheitert sind, darüber gibt die Umfrage nur ungenau Auskunft. Fast jeder Zweite habe seinen Vorsatz länger als drei Monate bzw. bis jetzt durchgehalten. Immerhin vier Prozent gaben zu, nur eine Woche durchgehalten zu haben. Bundesweit wurden 3100 Bürger befragt, davon 200 in Sachsen-Anhalt.