Leipzig/Erfurt (dpa). Rundfunkrat und Verwaltungsrat des MDR werden sich auf Sondersitzungen am 17. Januar mit der Ki.Ka Betrugsaffäre befassen. Der Programmgeschäftsführer des Kinderkanals, Steffen Kottkamp, kündigte am Dienstag zudem an, Vergabe und Abrechnung von Leistungen künftig strikt zu trennen. Vor zwei Wochen war bekanntgeworden, dass ein leitender Mitarbeiter des Ki.Ka mit fingierten Rechnungen – und mit Hilfe eines Komplizen in einer Berliner Firma – einen Schaden von vier Millionen Euro verursacht haben soll. Der Ki.Ka-Mitarbeiter wurde verhaftet und ihm wurde am 17. Dezember mit sofortiger Wirkung außerordentlich gekündigt.