Gianna Nannini (54), italienische Rocksängerin, hält zu wenig Sex für das Grundübel unserer Zeit. "Daher rührt alles: Gier, Trieb, Unterdrückung, Machtkampf, Gewalt, Verblendung", sagte sie. Es gehe um die "Verklemmung in unserer Gesellschaft", fügte sie hinzu. "Wir sitzen fest zwischen postfaschistischen Machthabern, Bunga Bunga und einem ultrakonservativen Papst." Eigentlich jedoch möge sie den Papst. "Er ist cool, er gibt nicht auf, er ist sehr deutsch. Er hat nichts mit dieser Gefühlsduselei am Hut." (dapd)