Pyeongchang (dpa) - Nach Einschätzung von Sportdirektor Heli Herdt haben weitere Anpassungen an der olympischen Skicross-Strecke in Pyeongchang Wirkung gezeigt.

Die Änderungen schienen zu funktionieren, sagte Herdt am Dienstag, schränkte aber ein, er habe das abschließende Training vor dem Rennen der Herren am Mittwoch "nur mit einem Auge" verfolgt. "Die Hoffnung bleibt, dass das morgen funktioniert", sagte er. Er habe keine Hiobsbotschaften bekommen.

Nach der harschen Kritik der Snowboardcrosser hatte zuvor auch der Deutsche Skiverband vor den Gefahren auf dem Kurs im Phoenix Snow Park gewarnt. "Mir ist es ein bisschen viel. Es ist definitiv nicht das, was ich mir unter Skicross vorstelle", hatte Herdt am Vortag zum Gigantismus bei Olympia gesagt und vor allem auf das Risiko bei den weiten Sprüngen im Zielbereich hingewiesen.

Der Trainingssturz der Münchner Skicrosserin Celia Funkler war nach Angaben des Deutschen Skiverbands nicht dem Risiko des Kurses geschuldet. Die 19-Jährige zog sich am Montag eine Brustwirbelkörperfraktur zu und sprach selbst von einem "Fahrfehler".

Die Damen tragen ihr Rennen am Freitag aus. Die Strecke der Skicrosser unterscheidet sich von der der Snowboardcrosser im mittleren Abschnitt.

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