Pyeongchang (dpa) - Marit Björgen will es wissen. Nach dem Sieg mit der norwegischen Langlaufstaffel kann sich die 37-Jährige am Mittwoch (09.00 Uhr MEZ) ihren Traum erfüllen.

Mit einem Sieg im Team-Sprint und ihrer achten Goldmedaille würde sie zum erfolgreichsten Teilnehmer in der Geschichte Olympischer Winterspiele aufsteigen. Gemeinsam mit Maiken Caspersen Falla will Björgen bereits die vorletzte Chance nutzen. Auch im abschließenden 30-Kilometer-Lauf am Sonntag geht sie als Mitfavoritin an den Start.

Nach Platz zwei im Skiathlon und Rang drei über 10 Kilometer wollte die mittlerweile 13-malige Olympia-Medaillengewinnerin eigentlich auf einen Start im Team-Sprint verzichten. "Ich fühle mich nicht spritzig genug", hatte sie gesagt. Doch als sie die norwegische Staffel in einem packenden Schlussspurt gegen Sprint-Olympiasiegerin Stina Nilsson aus Schweden zum Sieg geführt hatte, änderte sie ihre Meinung.

Schon vor Olympia hatte Björgen, die in ihrer Karriere auch 111 Weltcup-Siege und 18 Weltmeistertitel holte, von dem noch letzten möglichen Rekord gesprochen. Die meisten Medaillen hat sie, nur ihre Landsleute Björn Dählie und Ole Einar Björndalen rangieren mit je acht Goldmedaillen noch knapp vor ihr.