Aufgespießt

Der Tapetenhorror des Boris J.

In der Premier-Dienstwohnung lösen sich die Luxus-Wandverkleidungen

Der britische Premierminister Boris Johnson beweist bei seinen Tapeten offenbar kein glückliches Händchen.
Der britische Premierminister Boris Johnson beweist bei seinen Tapeten offenbar kein glückliches Händchen. Foto: dpa

Ist Qualitätskleister made in EU für den Premierminister Ihrer Majestät nach dem Brexit nun tabu? Das fragen wir uns besorgt, nachdem es die Kunde des nicht enden wollenden Tapetenhorrors von Boris Johnson über den Ärmelkanal geschafft hat.

Seit Wochen schon muss sich Johnson Fragen von Oppositionsnörglern und quengelnden Untertanen stellen, weil er und seine Freundin Carrie Symonds doch nur mal british-stylische Wandverkleidungen für die Dienstwohnung in 11 Downing Street haben designen und anfertigen lassen. Dass das für Wohnungsrenovierungen zur Verfügung stehende Steuergeld-Budget von 30.000 Pfund da mal eben um 170.000 Pfund gesprengt worden ist – was soll’s. Auch andere europäische Großprojekte sind am Ende teurer geworden als geplant.

Aber dass die Luxus-Tapeten nun nicht mal halten und sich herunterbördeln, das ist wirklich zum Haareraufen. Da gibt man schon 840 Pfund pro Rolle aus – 980 Euro – und dann das! Laut „Daily Mail“ war der Kleister einfach zu schwach für das schwere Papier. Hätte der knausrige Boris nur mal nicht an der Statik-Berechnung gespart...