Wiesbaden (dpa) - Wenig Regen, weniger Bio-Abfall: Die Trockenheit hat die Menge an Haushaltsabfällen in Deutschland im vergangenen Jahr sinken lassen. Pro Kopf verursachten die Bundesbürger 455 Kilogramm.

Im Jahr zuvor waren es noch 462 Kilogramm. Grund sei die Dürre im Jahr 2018, die die Menge an Bioabfall im Schnitt pro Kopf um 5 auf 120 Kilogramm sinken ließ. Insgesamt wurden 2018 mit 37,8 Millionen Tonnen 0,5 Millionen Tonnen Haushaltsmüll weniger eingesammelt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte.

Die privaten Haushalte sammelten auch etwas weniger Wertstoffe wie Papier, gemischte Verpackungen und Glas. Die Menge sank der Statistik zufolge um 0,1 Millionen Tonnen auf 12,1 Millionen Tonnen. Haus- und Sperrmüll blieben dagegen mit insgesamt 15,6 Millionen Tonnen nahezu unverändert, wie das Bundesamt mitteilte.