Soziales

Kinder- und Jugendhilfe berät vor allem Alleinerziehende

Von dpa 23.09.2021, 11:59 • Aktualisiert: 25.09.2021, 08:21

Berlin/Potsdam - Die Kinder- und Jugendhilfe Berlin-Brandenburg hat sich im vergangenen Jahr vor allem um Alleinerziehende gekümmert. Fast die Hälfte der erzieherischen Hilfen wurden von Alleinerziehenden in Anspruch genommen, teilte das Amt am Donnerstag mit. In Berlin waren das 48,3 und in Brandenburg 45,2 Prozent.

Zusammenlebende Elternpaare nahmen nach Angaben der Statistiker deutlich seltener erzieherische Hilfen in Anspruch (Berlin: 31,2 Prozent, Brandenburg: 29,6 Prozent). Elternteile in einer neuen Partnerschaft kamen in Berlin auf 14,2 und in Brandenburg auf 20,5 Prozent.

Insgesamt halfen die Beraterinnen und Berater 32.676 jungen Menschen beziehungsweise Familien in Berlin und 17.668 in Brandenburg. Das ist weniger als im Jahr 2019: In Berlin betrug der Rückgang 5,2 und in Brandenburg 4,1 Prozent.

Am häufigsten nahmen die Betroffenen in beiden Bundesländern Erziehungsberatungen in Anspruch. An zweiter Stelle standen Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen.