Gesundheit

Künftig bis zu 134 mobile Impfteams in Niedersachsen

Von dpa 23.09.2021, 15:21 • Aktualisiert: 25.09.2021, 08:37
Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt.
Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt. Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Hannover - Nach der Schließung der 50 Impfzentren in Niedersachsen bis Ende September sollen mobile Impfteams zum Einsatz kommen - und zwar bis zu 134. Das bedeute ein mobiles Team je 70.000 Einwohnerinnen und Einwohner, teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Gleichzeitig werde die Ausstattung für insgesamt acht Impfzentren eingelagert - im Bedarfsfall könnten diese dann rasch ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Ausrüstung setze sich aus der Ausstattung mehrerer Impfzentren zusammen, ein weiterer Teil der Ausstattung werde für die mobilen Impfteams verwendet.

Der Rückbau der Impfzentren sei eine gemeinschaftliche Aufgabe von Land und Kommunen. Soweit vom Land finanziert, sei die Ausstattung der Impfzentren Eigentum des Landes Niedersachsen. Was nicht genutzt werden könne, werde gestaffelt nach Wertgrenzen verkauft. Teils könnten die Kommunen Ausrüstung auch kostenlos an soziale Einrichtungen abgeben, die während der Pandemie besonders gefordert waren. Dies seien etwa Frauenhäuser oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit.

Die 50 Zentren haben laut Ministerium „die in sie gesetzten Erwartungen und die Ziele voll erreicht“, ihre Arbeit sei ein „zentraler Baustein und ein voller Erfolg“ gewesen. Ab Oktober werde die Verantwortung für das Impftempo und den Impferfolg bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten liegen, unterstützt durch Krankenhäuser.