Berlin (dpa) - Zum Beginn der dunklen Jahreszeit warnt die Polizei vor einer erhöhten Gefahr für Wohnungseinbrüche.

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes kam es 2017 in den Wintermonaten Januar, Februar, November und Dezember mit jeweils mehr als 10.000 Taten zu den meisten Wohnungseinbrüchen, bei denen etwas gestohlen wurde. Von Juni bis September waren es monatlich weniger als 7000 Fälle.

Insgesamt ging in den vergangenen beiden Jahren die Zahl der Einbrüche, die registriert wurden, wieder zurück - zuvor hatte es einen rasanten Anstieg gegeben. 2017 waren es deutschlandweit 116.540 Fälle.

Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) gehen die Versicherer nach jetzigem Stand davon aus, dass die Zahl 2018 erneut sinkt. Allerdings beginne ab Oktober mit der dunklen Jahreszeit erst "die Hauptsaison der Einbrecher", hatte das RND am Wochenende den Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg von Fürstenwerth, zitiert.

Zur Umstellung der Uhren von Sommer- auf Winterzeit am Sonntag hatte die Polizei mit dem "Tag des Einbruchschutzes" wieder darauf aufmerksam gemacht, dass in der dunklen Jahreszeit häufiger in die eigenen vier Wände eingebrochen wird als im Sommer.

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BKA über Wohnungseinbrüche