Pille soll künftig bis zum 22. Lebensjahr bezahlt werden

Berlin (dpa) - Nach monatelangem Ringen um das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen hat sich die Bundesregierung auf einen Referentenentwurf verständigt. Vorgesehen ist darin unter anderem eine Neuregelung zur Kostenübernahme bei Verhütungspillen. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend: "Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Pille künftig zwei Jahre länger, bis zum 22. Geburtstag. Das hilft jungen Frauen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden."