Royals

Berater: Queen ist im Pferderennen-Fieber

Nach dem Tod von Prinz Philip im April ist Elizabeth II. gleich wieder zu ihren royalen Pflichten zurückgekehrt - und es ist viel los. Ob sie Zeit haben wird, nach Ascot zu fahren?

Von dpa
Der britische Prinz Charles, Prinz von Wales, und seine Frau Camilla, Herzogin von Cornwall, bei der Ankunft in Ascot.
Der britische Prinz Charles, Prinz von Wales, und seine Frau Camilla, Herzogin von Cornwall, bei der Ankunft in Ascot. Andrew Matthews/PA Wire/dpa

Windsor - Königin Elizabeth II. ist nach Angaben eines engen Beraters zum Auftakt des traditionellen Pferderennens im englischen Ascot im Pferde-Fieber.

„Natürlich würde die Queen gerne dabei sein, sie ist fanatisch bei Pferderennen und Pferdezüchtung, und sie war ihr ganzes erwachsenes Leben lang immer in Ascot dabei“, erzählte der Horse Racing Manager der Queen, John Warren, am Dienstag im BBC-Interview. Je nachdem wie die Woche verlaufe, werde die Monarchin möglicherweise dem Rennen auch noch einen spontanen Besuch abstatten. Das Rennen begann am Dienstag.

„Die Energie der Queen ist wirklich beachtlich“, sagte Warren. Die 95-Jährige sei von ihrem Besuch beim G7-Gipfel am Wochenende erst mitten in der Nacht zurückgekehrt und sei auch in dieser Woche wieder voller Energie. Sie verfolge den Pferdesport sehr eng, er stelle für sie „einen großen Eskapismus“ inmitten ihrer sonstigen Pflichten dar. Nach dem Tod ihres Ehemanns Prinz Philip im April war die Queen nur wenige Tage später wieder zu ihren royalen Pflichten zurückgekehrt.

Das mehrtägige Rennen im rund 50 Kilometer von London entfernten Ascot, das in dieser Woche erstmals seit Beginn der Pandemie wieder mit Publikum stattfindet, ist ein traditioneller Treffpunkt der britischen Oberschicht. Als Teil eines Pilotprojekts der britischen Regierung sind in diesem Jahr wieder bis zu 12.000 Zuschauer bei den Rennen erlaubt. Auch Prinz Charles und seine Frau Camilla sind dabei.