Geschichte

Woidke dringt auf mehr Gemeinsinn und Zusammenhalt

Von dpa 01.10.2021, 11:47 • Aktualisiert: 03.10.2021, 08:01
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg. Bernd Settnik/dpa/Archivbild

Halle (Saale)/Potsdam - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nach der Bundestagswahl für eine Politik des Zusammenhalts geworben. „Gestalten wir ein geeintes Land, in dem niemand zurückgelassen wird“, teilte Woidke anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am Sonntag mit. „Die Bundestagswahl am vergangenen Sonntag hat gezeigt, dass die Menschen trotz aller Schwierigkeiten, die die Pandemie für viele Menschen auch hier in Deutschland mit sich gebracht hat, den demokratischen Kräften vertrauen. Das Vertrauen müssen wir rechtfertigen. Es ist ein Auftrag.“

Der Regierungschef rief die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihrerseits für mehr Gemeinsinn zu sorgen. „Wir alle können unseren Beitrag dazu leisten, dass Deutschland weiter zusammenwächst, dass die Unterschiede zwischen den Regionen geringer werden, dass Ost und West ebenso wie Nord und Süd eine Einheit mit gleichwertigen Lebensverhältnissen bilden“, sagte Woidke.

Er kündigte an, gemeinsam mit seiner Frau Susanne am Sonntag in Halle an den zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit teilzunehmen. Das Konzept der Einheits-Expo in Halle mit Ständen im Freien stammt von den zentralen Einheitsfeiern im vergangenen Jahr in Brandenburg, die Corona-konform entwickelt wurden.