Wische l Na sowas. Es mussten sogar einige Stühle dazugeholt werden, als der Wischeverein am Freitag ins Seehäuser „Café am Markt“ einlud. War der erste Stammtisch noch verhalten besucht, zeigte sich nun ganz deutliches Interesse: Rund 30 Leute kamen, „wir haben sogar eine kleine Vorstellungsrunde gemacht, weil so viele neue Gesichter dabei waren“, sagt Helmut Sasse als Vorsitzender des Wischevereins.

Nach erfolgreichem Auftakt 2017 soll vom 18. bis 21. Mai die zweite Auflage der „Kultourspur“ über die Bühne gehen. Einmal mehr heißt das Rezept: Kunst und Kultur, präsentiert an verschiedenen (und gerne besonderen) Orten der Wische, oft garniert mit kulinarischen Angeboten. 22 dieser Einkehrmöglichkeiten gab es 2017 von Wanzer bis Berge und Werben bis Krumke. Es zeichnet sich ab, dass es in diesem Jahr noch ein paar mehr werden. Viele, wenn nicht die meisten, Premierenteilnehmer wollen wieder dabei sein. Der Wischeverein selbst lädt etwa wieder zum Open-Air-Kino in den Idener Gutspark. Dazu haben sich neue Teilnehmer angekündigt. Unter anderem Ingo Lobenstein, der „Pfingstsonnabend“ das Anglerheim Neukirchen im Rahmen der „Kultourspur“ öffnet. Der Kunstpart ist ein musikalischer: Ingo Hoffmann alias Hoffi gibt ein Konzert. Um einen Tag später zu sich einzuladen. In seiner Neukirchner Scheune geht es wiederum um Musik, zwei Musiker aus Potsdam wurden bereits engagiert. Neu dabei ist auch die Zuckerhalle Goldbeck. In der „Wische-Außenstelle“ – der Verein sieht das mit den Grenzen nicht so eng – wird laut Auskunft von Bürgermeister Torsten Dobberkau wohl Poetry Slam zu erleben sein.

Die Vorbereitungen laufen wie am Schnürchen. „Im letzten Jahr war das härtere Arbeit, jetzt ist das Setting schon da“, sagt Helmut Sasse. In der Marketinggruppe entstand ein neuer Anmeldebogen, der es noch leichter mache, die Infos in die Broschüre zu übertragen. Vereinsmitglied Tina Schulze brachte zum Stammtisch den Prototypen einer Hinweistafel samt Wische-Logo, dem Wischefanten, mit. Die Schilder sollen schon länger vor der „Kultourspur“ vor den sich beteiligenden Adressen aufgestellt werden und so auf die Veranstaltung neugierig machen. Neu überdies, dass sich die Teilnehmer durch Eintritt in den Verein über selbigen haftpflichtversichern können. „Ein wichtiger Punkt“, so Sasse. Dass es wieder eine (dieses mal kürzere) Eröffnungsveranstaltung gibt, stehe außer Frage. In Seehausen. Wo dort genau, sei noch nicht raus. „Das hängt auch vom Programm ab.“

Bilder

Der Verein ist dabei, Sponsorengelder einzuwerben, in Kürze läuft zur Finanzierung der Veranstaltung außerdem wieder die Fertigung der Nistkästen alias Wischehäuschen an. 200 sollen es werden, es gibt schon Vorbestellungen. Sechs Wochen vor der Veranstaltung will der Verein mit den Vorbereitungen durch sein. Früher als 2017, auch das sei ein Erfahrungswert.

Wer sich an der „Kultourspur“ beteiligen möchte (auch gerne einfach als helfende Hand), meldet sich unter Telefon 039390/8 21 42 oder 0152/56 18 43 64 bei Helmut und Kerstin Sasse.