Tokio (dpa) - Die in England aufgetretene Variante des Coronavirus ist nun erstmals auch in Japan nachgewiesen worden.

Sie wurde bei fünf Menschen festgestellt, die zwischen dem 18. und 21. Dezember aus Großbritannien eingereist waren, wie Gesundheitsminister Norihisa Tamura am späten Freitagabend (Ortszeit) mitteilte.

Die Betroffenen seien in eine 14-tägige Quarantäne geschickt worden. Einer von ihnen habe Erschöpfungserscheinungen, die anderen vier seien symptomfrei. Die fünf waren eingereist, bevor Japan Einreisebeschränkungen wegen der in Großbritannien entdeckten Virus-Mutation verhängte. Diese ist möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form.

Japan meldete zudem einen Rekord von 3.823 Corona-Neuinfektionen an einem Tag. Mit insgesamt rund 215.000 Ansteckungen und 3.200 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Virus steht das Land mit seinen etwa 127 Millionen Einwohnern im internationalen Vergleich dennoch relativ gut da.

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