München (dpa) - Vor dem Oberlandesgericht München soll eine mutmaßliche IS-Sklavin ihre Aussage fortsetzen. In dem Prozess gegen eine junge Deutsche um ein verdurstetes jesidisches Mädchen ist sie die wichtigste Zeugin.

Sie soll die Mutter des Kindes sein und von der Angeklagten und deren Ehemann, die im Irak der Terrormiliz Irakischer Staat (IS) angehört haben sollen, als Sklavin gehalten worden sein. Es ist bereits der vierte Tag ihrer Vernehmung, die eher schleppend vorangeht. Erst am Mittwoch hatte die 47-jährige Jesidin begonnen, zu schildern, wie ihre Tochter umgebracht worden sein soll.