Havelberg l Mit vibrierenden Trommelklängen von Gottfried Röszler eröffnet wurde die neue Sonderausstellung im Havelberger Prignitz-Museum. Leiterin Antje Reichel dankte vorab den beiden Künstlern für die gute Atmosphäre beim zweitägigen Aufbau, ihren Mitarbeitern für deren Hilfe und dem Förderverein des Museums für dessen finanzielle Unterstützung.

Mit Verweis auf die Fotomotive verwies sie auf die Havelberger Historie – auch hier wurden im 17. Jahrhundert seetüchtige Schiffe gefertigt. Es waren allerdings Segler und noch keine Stahlschiffe.

Kapitän stellte Künstler vor

Die einführenden Worte zur Ausstellung sprach Kapitän Ulf Wolter. Die von Jürgen Hohmuth fotografierten Wracks haben im Zusammenspiel mit der reglosen Landschaft eine magische Ausstrahlung, sie wirken wie dort hineingeboren. Es seien traurige und schöne Fotos, welche den Wracks die letzte Ehre erweisen. Entstanden sind die Fotos unter anderem in Chile, Argentinien, auf den Falklandinseln und auf Südgeorgien.

Bilder

„Eisen zu Eisen“ – harmonisch begleitet werden die Fotos durch Metallskulpturen des Diplom-Restaurators Manfred Sährig aus Berlin. Das Material stammt sämtlich aus gefundenen oder getauschten Stücken. Die Ausstellung kann drei Monate lang besichtigt werden.

Im Anschluss ging es hinunter in den Kreuzgang, wo den Besuchern Gegrilltes und Getränke aufgetischt wurden. Danach informierten Jürgen Hohmuth und Ulf Wolter über ihre Reisen zu den Wracks.