Hannover (dpa) - Die Organisatoren der Deutschland-Tour denken derzeit noch nicht daran, das Radrennen wieder auf eine Woche auszudehnen.

"Das ist kurzfristig noch kein Thema gewesen. Das Rennen funktioniert so, wie es ist, wie man an der Teilnehmerliste sieht. Es zu erweitern, würde auch bedeuten, ein Wochenende früher anzureisen und eine Woche weniger Pause nach der Tour de France", sagte Deutschland-Tour-Chef Claude Rach in einer Telefonkonferenz vor dem Auftakt am 29. August in Hannover. 2019 sind unter anderen der frühere Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas und Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe am Start.

Bei der Rundfahrt werden wie im Vorjahr vier Etappen absolviert, eine richtige Bergetappe gibt es nicht. "Jetzt versuchen wir erst einmal, die vier Tage größer zu machen. Ein Beispiel ist, dass dieses Jahr alle vier Etappen bei ARD und ZDF laufen werden. So möchten wir es weiterentwickeln", sagte Rach. Erst wenn dieser Schritt funktioniere, sei eine Erweiterung auf beispielsweise sechs Etappen denkbar, fügte der Funktionär an. Die diesjährige Deutschland-Tour endet am 1. September in Erfurt.

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