akz-i Herbst und Winter bringen uns nicht nur nasskaltes Wetter, sondern auch wieder eine neue Grippesaison. Und die ist nicht ungefähr-lich. Die saisonale Grippewelle verursacht in Deutschland durchschnittlich 8.000 bis 11.000 zusätzliche Todesfälle pro Jahr. Zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen gehört die Grippeimpfung.

Anders als bei einer simplen Erkältung kommt die Grippe-Erkrankung nicht schleichend. Grippeviren setzen den Betroffenen quasi binnen Stunden "außer Gefecht" und verursachen häufig starkes Fieber. Doch damit nicht genug. Grippeviren schädigen die Schleimhaut der Atemwege und mindern die Abwehrkräfte; der Körper wird somit für lebensgefährliche Komplikationen anfällig. Deshalb wird die Grippeimpfung ganz besonders allen Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranken jeder Altersgruppe, medizinischem Personal sowie Menschen, die beruflich viel Kontakt zu anderen Personen haben (z.B. in Schulen, Behörden, im Einzelhandel) dringend empfohlen. Seit einigen Wochen existiert zum ersten Mal auch eine offizielle Empfehlung für Schwangere.

Warum die Impfung jedes Jahr neu erfolgen muss
Von September bis April infizieren sich zirka fünf bis zwanzig Prozent der Erwachsenen mit Grippeviren. Da sich die Grippeviren ständig verändern, hat der Körper auch nach einer überstandenen Grippe keine spezifischen Abwehrkräfte gegen neue Virusvarianten erworben. Deshalb ist jedes Jahr eine erneute Schutzimpfung notwendig.

Den Schutz nicht auf die leichte Schulter nehmen
Trotz offizieller Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) lag die Grippeimpfrate in der Saison 2009/2010 bei über 60-Jährigen in Deutschland nur bei 50 Prozent. Die Nicht-Geimpften gehen oftmals ein hohes Risiko ein, meist ohne es zu wissen. Auch junge Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, wie z. B. Diabetes oder Asthma, lassen sich selten impfen. Obwohl die Kosten in der Regel von den Krankenkassen übernommen werden.

Wichtige Info: Die Impfung kann ab jetzt bei Ihrem Hausarzt erfolgen, fragen Sie einfach nach.